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Offener Brief an den Kanzler |
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
obwohl die
von mir mit Ihnen geführte
Korrespondenz immer noch eine sehr
einseitige
ist, sehe ich mich doch gezwungen,
nochmals auf meinen offenen Brief vom
6. September 2000 zurückzukommen, zumal
ein Ihnen offenbar nahe stehender
Emailschreiber Sie sogar zum
Staatsoberhaupt verklärt hat.
Dem Manne wird - wie vielen anderen
Deutschen gleich mir selbst - noch gut
in
Erinnerung sein, was Sie nach der letzten
Bundestagswahl gesagt haben,
als Sie dem
Bundestagsabgeordneten, der vor Ihnen
Kanzler war und der
offenbar noch
anderes auf dem Kerbholz hat als die
Vermurksung der deutschen
Einheit,
das Kanzleramt abgenommen hatten.
"Zuerst kommt Deutschland,
dann erst die Partei,"
das haben Sie gesagt, und das habe
ich Ihnen
wie viele andere Deutsche
auch geglaubt, die doch die SPD nur
und schon
gar nicht die "Grünen"
bloß gewählt hatten, um
jenen
Altkanzler endlich loszuwerden.
Wenn es Ihnen wirklich Ernst
damit
ist, Herr Bundeskanzler, daß zuerst
Deutschland kommt und
dann erst
die Partei, dann müssen Sie sich ein
Beispiel nehmen
an Jaques Chirac.
Die Demokratie gehört
allen
Franzosen, das
ist die Devise des
französischen Staatspräsidenten,
der gerade
dabei ist, eine
Renaissance der Demokratie
in Frankreich zu veranstalten.
Wenn ich mir die politischen
Mißstände in Deutschland, das
seine in fortschreitendem Verfall
begriffene Demokratie nicht eigener
Kraft, sondern den großen Opfern
der Gegner im zweiten Weltkrieg
verdankt, vor Augen führe, komme
ich immer wieder zu dem gleichen
Ergebnis:
Die Wurzel des Übels besteht
ausnahmslos darin,
daß die Bürger
nicht viel
und die Parteien
zu viel
zu bestimmen haben, wie auch
immer die Entscheidungen in
deren Lobbydschungel
zustande kommen.
Das Grundgesetz der
Bundesrepublik Deutschland
von 1949 war weitgehend
kein schlechtes Gesetz,
und es war weitgehend
deshalb
kein schlechtes Gesetz, weil seine
Urheber in den Abgrund
des Bösen geblickt hatten.
Aber sie selbst und ihre
Nachfolger
haben es dann
doch vorgezogen, es sich nur
wieder auf dem Parteiensofa
bequem zu machen und die
Bürger außen vor zu lassen.
Artikel 1
des Grundgesetzes hätte
lauten sollen:
(1) Änderungen dieses |
(2) Soweit die Einschränkung |
Gäbe es diesen Artikel
1 des
Grundgesetzes, Herr Bundeskanzler,
könnte ich es mir wohl
ersparen,
die mathematische Funktion der
keltischen Kreuze, die gut
auch
"Funktion von Thors Hammer"
heißen könnte,
der Bekämpfung
des Retrofaschismus zu widmen,
wie ich dies schon
bei
http://www.sakalatantra.net/carpet.html
angekündigt habe.
Da Ihnen der Begriff Retrofaschismus
vermutlich nicht vertraut ist
oder
doch höchstens in der viel zu
ehrenvollen Benennung "Ökofaschismus"
bloß zu Ohren gekommen ist, hier
die Definition:
Artikel 2 Absatz
2 |
Retrofaschismus
ist die |
Konkret zur Entlarvung des
retrofaschistischen Kernsatzes
-"Wir brauchen die Natur,
aber die
Natur braucht uns nicht"-
verweise ich auf mein in der
Anlage beigefügtes
Opusculum
"Installationsurkunde".
Die auf der Grundlage des
retrofaschistischen
Kernsatzes
geschaffenen Gesetzesstrukturen,
die zur schleichenden Aushöhlung
des Artikels 2 Grundgesetz führten,
haben auf Bundesebene das
Regierungslager
des Exkanzlers
und die damalige Blockademehrheit
des Bundesrats, insgesamt
also das
Parteienkartell, zu verantworten.
Die aktuelle Farbgebung
obrigkeitlich-undemokratischen
Regierungshandelns gegen die Bürger
heißt jedoch Rotgrün.
Es liegt bei Ihnen,Herr Bundeskanzler,
daran etwas zu ändern.
Und, Herr Bundeskanzler, wenn es um
die Errichtung des Baumes der
10 Sefirot nach der von dem Jesuiten
Athanasius Kircher geretteten
jüdischen Überlieferung im Lichthof
der
deutschen Volksvertretung geht, dann
brauchen Sie weder den Staat
Israel
noch den Zentralrat der Juden in
Deutschland um sein Wohlgefallen
zu
befragen. Diese Sache müssen die
Deutschen ganz alleine mit
sich
selbst ausmachen.
Mortagne, den 15. Oktober 2000
Dr. Dieter Schrapel